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Christ werden bedeutet...

...im Vertrauen auf Jesus die Reißleine ziehen!
Zwei Fallschirmspringer springen aus 3000 Metern Höhe aus dem Flugzeug. Beide haben einen Fallschirm. Einer der beiden verschränkt jedoch seine Arme, kümmert sich nicht um die Reißleine und sagt sich: "Ich bin ganz sicher, ich habe ja meinen Fallschirm." Er sagt das immer noch, bis das schlimmste passiert: Er schlägt mit 150 km/h auf den Erdboden auf! Sein Kollege aber weiß: Sicherheit gibt es nur, wenn er in Aktion tritt. Er zieht die Reißleine, der Fallschirm entfaltet sich und auf diese Wiese landet er sicher. Was zeigt uns dieser Vergleich? Wir mögen um die Reißleine unseres Lebens, den christlichen Glauben wissen. Wir mögen vielleicht sogar Jesus Christus respektieren und sogar dem, was am Kreuz geschehen ist, innerlich irgendwie zustimmen. Dennoch gleich wir dem Springer mit dem geschlossenen Fallschirm. Erst wenn wir in Aktion treten, indem wir Jesus Christus im Gebet um seine Hilfe bitten und unser Leben unter seine Leitung stellen, ändert sich das. Wir müssen die Reißleine ziehen, solange noch Zeit ist! Die Bibel beschreibt diese Reißleine im Römerbrief, Kapitel 10, ab Vers 9 folgendermaßen: "Wenn ihr also mit dem Mund bekennt: »Jesus ist der Herr«, und im Herzen glaubt, dass Gott ihn vom Tod auferweckt hat, werdet ihr gerettet. Wer mit dem Herzen glaubt, wird von Gott als gerecht anerkannt; und wer mit dem Mund bekennt, wird im letzten Gericht gerettet. So steht es ja in den Heiligen Schriften: »Wer ihm glaubt und auf ihn vertraut, wird nicht zugrunde gehen«". Und im ersten Johannesbrief, Kapitel 1, Vers 9 heißt es dazu ergänzend: "Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit." Ein einfaches "Reißleinen-Gebet" kann daher so lauten:
"Jesus Christus, bitte vergib Du mir alle meine Sünden. Mein Leben will ich ab jetzt unter Deine Leitung stellen. Hilf mir, Deinen Willen zu tun. Danke, dass Du für mich am Kreuz gestorben bist! Amen."
(Dieser Artikel ist angelehnt an: Vom Plus zum Minus von Reinhard Bonnke
Echt stark - Praktizierter Glaube:

Was passiert mit einem Fußball-Nationalspieler, der aufhört regelmäßig zu trainieren? Was passiert mit einem Bodybuilder, der aufhört, seinen Bizeps zu belasten? Was passiert mit einem Klavier-Virtuosen, der aufhört, für sein Instrument zu üben? Was wird wohl mit jemandem geschehen, der Jesus nachfolgen will, dies aber ohne das Eingebundensein in eine christliche Gemeinde, ohne das regelmäßige Gespräch mit Gott oder das Lesen seines Wortes fertig bringen zu wollen? Genauso wenig wie der Fußballspieler, der Bodybuilder oder das Klavierspieler ohne Training auskommen, genauso wenig kommt ein Nachfolger Jesu ohne geistliche Übung aus. Alles andere entspricht nicht dem Bild, welches das Neue Testament von einem Christen zeichnet. Solo-Christsein ist für die Bibel undenkbar. Wir alle brauchen Zuspruch, Korrektur und Ermutigung in unserem Leben als Christen. Keiner von uns ist perfekt oder ein Alleskönner, der alle Herausforderungen im Leben alleine meistern könnte. Unsere Freie evangelische Gemeinde möchte Ihnen daher helfen, in einer starken Gemeinschaft, die Nachfolge Jesu zu wagen! Miteinander Jesus folgen, so kommen wir ans Ziel!
Wie ich zu Jesus fand:

Ich hatte das Vorrecht, in einem christlichen Elternhaus aufzuwachsen. Von Kindesbeinen an besuchte ich regelmäßig die Sonntagsgottesdienste in der Kirche und in der Woche die Bibelstunde der Landeskirchlichen Gemeinschaft, die in unserer Wohnstube abgehalten wurde. In den Teenagerjahren gehörte jährlich mindestens eine christliche Freizeit zu meinem Sommerferienprogramm.
Ich war 16 Jahre alt, als mich auf einer dieser Freizeiten eine junge Freizeitteilnehmerin fragte, ob ich Christin sei. „Ich denke schon“, war meine Antwort. Ein klares „Ja“ kam mir nicht über die Lippen. Woran sollte ich es auch konkret festmachen? Ab welchem Grad christlicher Sozialisation konnte man guten Gewissens behaupten, Christ zu sein?
In den folgenden Wochen verspürte ich einen ganz starken Drang, meinen Glauben an Jesus Christus in einem persönlichen Gespräch vor einem Zeugen fest zu machen. Auf einer Wochenendfreizeit übergab ich am 9. Januar 1988, im Alter von 16 Jahren, in einem seelsorgerlichen Gespräch mit meinem Jugendleiter Jesus Christus mein Leben. Wir sprachen über meine persönliche Schuld vor Gott, über Jesu Tod für mich ganz persönlich. Ich bat Jesus persönlich, mir zu vergeben und mir zu helfen, mein Leben nach seinen Maßstäben auszurichten.
Seitdem ist einige Zeit vergangen. Diesen Schritt habe ich nie bereut. Ganz im Gegenteil kann ich heute deutlich Gottes Spuren in meinem Leben sehen. Mit großem Gewinn durfte ich u.a. während meines Theologiestudiums mein Bibelwissen intensivieren und Gott noch besser kennen lernen. Heute bereitet es mir besondere Freude, im Religionsunterricht den Kindern den Glauben an Gott nahe zu bringen. Gott ist ständig in meiner Nähe, ermutigt, stärkt, tröstet und korrigiert mich. Das kann ich nur jedem wünschen und dafür beten.
Annette Mergler, Schlüchtern
Bekehrung mit Hindernissen:

Als ich etwa 9 Jahre alt war, verteilte ein älterer Herr Einladezettel zu einer christlichen Kinderwoche vor dem Ausgang meiner Grundschule in Heilbronn. Während mein damalig bester Freund diese Einladung sofort zerknüllte und auf den Boden warf, zeigte ich Interesse und nahm daran teil. Bereits am ersten Veranstaltungstag betete ich gemeinsam mit dem Kindermissionar ein Gebet, in dem ich Jesus darum bat, mir Vergebung zu schenken.
Leider traf ich damals diese Entscheidung größtenteils aus Angst heraus: Gott war für mich der große alte Mann, der Kinder in die Hölle steckt, wenn sie ihm nicht gehorsam sind. Ich ging daher zwar auch zu den Gemeindeveranstaltungen, aber wahrscheinlich mehr oder minder deshalb, weil ich dort als Einzelkind Gleichaltrige finden konnte. Dieses schräge Gottesbild konnte den Fragen und Bedürfnissen eines 15-jährigen Teenagers nicht lange Stand halten. Alles, was mit Gott zu tun hatte, kam mir plötzlich wie ein großer, ausgehöhlter Zwang vor. Als mich jemand aus der Gemeinde besuchen wollte, habe ich ihn sogar der Wohnung verwiesen. Auch mit den "Frommen“ wollte ich einfach nichts mehr zu tun haben.
Jedoch besaß ich noch einige christliche Rockmusik-Kassetten und LP‘s, von denen ich mich nicht trennen wollte. Weil ich mich in dieser Zeit sehr für Englisch interessierte, begann ich, die Texte dieser christlichen Rockbaladen zu übersetzten. Ich kam ins Staunen: Sie sangen nämlich nicht von einem Gott, der mit der Hölle droht, sondern von einem Gott, der mir in seiner unendlichen Liebe in Jesus Christus entgegenkommt und mich liebt! Gott, so sangen sie, liebt mich so sehr, dass er in Jesus auf diese Welt kam, um aus Liebe zu mir für meine Schuld am Kreuz zu sterben. Wow! Diese Sicht von Gott hat mich fast umgehauen: ein liebender, nicht ein drohender Gott! Schritt für Schritt wage ich mich wieder an diesen Gott heran, indem ich immer öfter mit ihm sprach und wieder in der Bibel las. Ich bat ihn, mein Leben in seine Hand zu nehmen, mir meine Schuld zu vergeben und mich in meinem Leben an die Hand zu nehmen.
Wie man aus meinem Lebenslauf erkennen kann, ist es mir heute sehr wichtig, diesen Gott, der sich uns in besonders Jesus gezeigt hat, auch anderen bekannt zu machen. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass Sie Ihr gewohntes Gottesbild einmal vor dem Spiegel der Liebe Gottes überprüfen, Jesus kennen lernen und sich ihm mit ihrem ganzen Leben öffnen. Gerne möchte ich mit Ihnen sprechen und Ihnen zu einem Leben helfen, dass durch Jesus Christus sinnvoll wird.
Wie wär's? Herzlichst, Ihr Pastor Mergler!
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